Mittwoch, 26. September 2012

Schreiblaune.



Wir sehen so viele Menschen jeden Tag an uns vobei gehen und alle kommen sie uns so stark vor. Und die Freundin, die man für ihre Stärke so bewundert, fühlt sich eigentlich so schlecht, doch man bemerkt es nicht. Und eine Mama, die man so für ihr Kraft bewundert liegt abends eigentlich im Bett und würde am liebsten nie wieder aufstehen. Das Mädchen da drüben, genau das an der Ecke, versteckt sich doch eigentlich nur hinter Traumkörper und Markenklamotten, und wünscht sich jemanden, der sie auch ohne diese ganzen Statussymbole liebt. Der Junge, der vor seinen Kumpels immer den großen Held spielt, und sich eigentlich nach Nähe und nicht dem nächsten One-Night-Stand sehnt.
Wir alle sind in irgendeiner Weise verletzlich. Und um in der Welt irgendwie klar zu kommen und vor allem, um nicht wieder und wieder und wieder verletzt zu werden, von den selben Menschen, auf die selbe Weise, geben wir vor stark zu sein. Vielleicht sollten wir nur einmal, wenn wir umringt sind von Menschen, die selbstbewusst und sicher wirken, versuchen hinter die Fassade zu blicken. Denn wie oft schenken wir schon Fremden ein Lächeln? Und wie oft wünschen wir uns selbst eines.

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